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Abschlusswiderstand

Der Abschlusswiderstand vermeidet Reflexionen in Anschlussdosen, aktiven Vierpolen und an den Enden der Übertragungsmedien. Diese müssen mit ihrer Eigenimpedanz abgeschlossen werden. Der Abschlusswiderstand wird ebenso Abschlussimpedanz oder bei Bussen Busabschluss genannt. Der Abschluss ist technisch ein Eintor und durch den Streuparameter S11=0 bestimmt. Die Wellen auf dem Kabel sollen dadurch ohne Reflektieren frei abschließen. Bei einem Antennenkabel mit einer Impedanz von 75 Ohm müsste der Abschlusswiderstand ebenso 75 Ohm besitzen. Bei einer Abweichung der Impedanz des Abschlusses der Kabelimpedanz reflektierten die Schwingungen und Stehwellen entstehen. Diese laufen in das Kabel zurück und beeinträchtigen das übertragene Signal. Das Verhalten der Reflexion zeigt sich in der Rückflussdämpfung. 20 dB in der Rückflussdämpfung entspricht ein Reflektieren von <0,1 der Signalamplitude. Keine sichtbaren Reflektionen zeigen sich bei Digitalsignalen, bei denen der Abschlusswiderstand falsch oder fehlerhaft ist. Es kann sich dann allerdings die Kabellänge verringern

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